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manager magazin Bestseller: „Anstand statt ellbogen“

Lesen – Lauschen – Lernen

Von den Worten auf der Seite bis zum gesprochenen Wort – Ihr literarisches Erlebnis beginnt hier: finden Sie Lesungen, Vorträge und natürlich das Buch „Anstand statt Ellbogen“ selbst. Lassen Sie sich inspirieren.

Ihre Reise beginnt mit einem Klick

Blättern im Buch „Anstand statt Ellbogen“, Faszination in der Lesung, Erkenntnisse im Vortrag

„Anstand statt Ellbogen“ von Birte Steinkamp und Clemens Graf von Hoyos stieg unmittelbar nach der Veröffentlichung auf Platz 15 der manager magazin Bestsellerliste ein. Dieses Buch ist mehr als nur Knigge: Es ist ein Kompass für den wertschätzenden Umgang mit anderen und sich selbst.

Ob Sie sich selbst in das Werk „Anstand statt Ellbogen“ vertiefen, einer Lesung lauschen oder in einen Vortrag eintauchen – bei uns wird das literarische Knigge-Erlebnis in all seinen Facetten lebendig.

Anstand statt Ellbogen bestellen

„Anstand statt Ellbogen“
ist unsere Handreichung für einen bewussten und guten Umgang mit Menschen.

Mithilfe unseres 4i-Modells – Ideale, Image, Interaktion und Instrumente – wird ein authentisch-professionelles Auftreten für Sie zur Selbstverständlichkeit.

Vortrag zum Buch

Lassen Sie die Inhalte des Bestsellers „Anstand statt Ellbogen“ lebendig werden.

Hier können Sie einen maßgeschneiderten Vortrag zum Buch „Anstand statt Ellbogen“ anfragen und sich von den Erkenntnissen inspirieren lassen. Erleben Sie die Kombination aus alltagstauglichem Wissen und interaktiver Unterhaltung.

Lesung aus dem Buch

Tauchen Sie in die Gedanken des Bestseller-Autoren-Duos von „Anstand statt Ellbogen“ ein und lassen Sie sich begeistern!

Reservieren Sie hier eine Lesung und spüren Sie, wie aus Worten Geschichten werden und aus Geschichten lebhafte Bilder entstehen.

Buch „Anstand statt Ellbogen“

Ein Vorgeschmack: Leseprobe von Anstand statt Ellbogen

Prolog

Was unserem Herzensthema Knigge nämlich keineswegs gerecht wird, ist die Reduzierung auf Schwarz oder Weiß, auf Richtig oder Falsch, auf Gut oder Schlecht. Wir sind davon überzeugt, dass wir alle auf viele verschiedene Arten Respekt ausdrücken, höflich und kleine Weltverbesserer sein können. Dafür ist es gegebenenfalls nötig, einige alte Muster zu durchbrechen, in jedem Fall unsere Augen, Ohren und Herzen zu öffnen. Hüten Sie sich vor Menschen und Büchern, die Ihnen weismachen, es gäbe nur zwei Arten von Meinungen: die eigene und die falsche.

„Bei der Menge unnützer Schriften tut man übrigens wohl, ebenso vorsichtig im Umgange mit Büchern wie mit Menschen zu sein.“
Adolph Freiherr Knigge

Viel zu schnell und zu oft wird kaum differenziert, und die feinen Zwischentöne des guten Miteinanders werden – entweder aus Unwissenheit, Stress oder Bequemlichkeit – missachtet. Dies hat unter Umständen schwerwiegende Folgen: Nehmen wir zum Beispiel die E-Mail-Etikette. Während sich die ältere Generation in fast romantischer Erinnerung an Briefe auf Papier mit Füller und Tinte noch einer korrekten Anrede, vollständiger Sätze und einer ausformulierten Grußformel jenseits von MfG und fyi bedient, bestehen E-Mails in Start-ups häufig aus ungefragtem Duzen, Abkürzungen und aneinandergereihten Rechtschreibfehlern. Die Folge: Empfänger fühlen sich despektierlich behandelt, Antworten bleiben aus, und die jungen Wilden haben keinen Schimmer, warum. So werden Unwissenheit, Bequemlichkeit und vielleicht auch eine künstliche und um jeden Preis erzwungene Coolness zum sprichwörtlichen Eigentor. […]


Das Zusammenspiel von Idealen und Image

Haben Sie ein Image? Mancher von Ihnen wird nun kopfnickend vor diesem Buch sitzen, manch anderer wird den Kopf schütteln, und wieder ein anderer fragt sich: „Image? Was ist das? Brauche ich das?“ Um zu beschreiben, was ein Image ist, können wir uns ganz einfach der Übersetzung aus dem Englischen bedienen: Das Image ist ein Bild. Das Bild, das wir uns von jemandem oder von etwas machen. Jedes Unternehmen und jede Organisation, jede Person hat ein Image, einen Ruf oder eben ein Ansehen. Das ist heute keine überraschende Erkenntnis mehr – geht es doch überall und immerzu darum, etwas zu bewerten. Digital bedeutet das: Daumen hoch, Daumen runter, gelikt, geteilt, empfohlen.

Außerhalb der digitalen Welt haben Sie mit Sicherheit schon einmal jemanden sagen hören: „Von der da habe ich aber gar kein gutes Bild!“ Was damit gemeint ist, ist der eigene Eindruck, abhängig vom eigenen Empfängerhorizont. Meinungen sind subjektiv, deswegen kennt jeder von Ihnen diesen einen Kollegen, der von der einen Abteilung als ehrgeizig wahrgenommen wird und von der anderen als Speichellecker. So oder so, Meinungsbildung findet statt – ob wir wollen oder nicht. Manchmal bewusst, aber zumindest immer unbewusst.

Damit wird unser guter Ruf zu einem sehr fragilen Konstrukt. Wir sind in diesem Bühnenstück nicht nur das Publikum, das applaudiert oder pfeift, wir stehen selbst auf der Bühne und werden bewertet. Vielleicht aufgrund unserer Kleidung, vielleicht aufgrund unserer Mimik, vielleicht, weil jemand unsere Stimme mag oder auch nicht oder weil wir jemanden unbewusst an eine unliebsame Person erinnern. Machen Sie sich bewusst, dass das Bild, das sich jemand von Ihnen macht, stark emotional beeinflusst ist. Es wird durch Assoziationen und Gefühle gelenkt und kann somit nicht nur auf Fakten beruhen.

Hinzu kommt eine weitere unvermeidbare Variable: die Meinung Dritter. Hat Ihre beste Freundin kein gutes Bild von „der da“, liegt die Vermutung nahe, dass auch Sie selbst erst einmal kein gutes Bild von „der da“ haben. Ihrer Freundin vertrauen Sie schließlich, Sie denken ähnlich und sind sowieso häufig einer Meinung. Noch deutlicher wird es, wenn eine ganze Gruppe bereits eine Meinung hat – sich da noch objektiv eine eigene Meinung zu bilden, fällt besonders schwer, wäre aber empfehlenswert. […]


Über den Umgang mit unhöflichen Menschen

Über Erlebnisse mit unhöflichen Menschen könnte vermutlich jeder von Ihnen ein ganzes Buch schreiben. Im Büro, in der Familie, unter Freunden und Bekannten, im Straßenverkehr, besonders im öffentlichen Nahverkehr, beim Einkaufen, in Hotels, im Theater und Kino sowie überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen, ist die Wahrscheinlichkeit leider groß, dass Sie Zeuge oder Opfer von Unhöflichkeiten werden.

Daher müssen diese noch nicht mal gegen Sie gerichtet sein, damit Sie sie als irritierend, geschmacklos oder gar verletzend empfinden.
Ein unhöfliches bzw. takt-, distanz- oder auch respektloses Verhalten resultiert häufig aus Stress, Bequemlichkeit oder mangelnder Empathie, also den drei Todfeinden der guten Umgangsformen. Und dann gibt es noch diejenigen, die mit kleinen Unhöflichkeiten bewusst und auch nur gelegentlich provozieren, oder solche, deren gesamte Persönlichkeit schreit: Ich bin ein Soziallegastheniker! Vom Letztgenannten erwarten wir erst gar kein prosoziales Verhalten und unterstellen ihm noch nicht einmal eine böse Absicht.

Was wäre das wiederum für eine schöne Welt, wenn wir uns in Höflichkeits- und Zuvorkommenheitsgesten gegenseitig überböten – eine Art Idealzustand der Höflichkeit und zwischenmenschlichen Interaktion:
„Nach Ihnen!“ „Nein, nach Ihnen, bitte!“ „Ich danke Ihnen vielmals!“ „Gerne!“

Sehr viel häufiger beobachten wir heutzutage allerdings funktionelle Schamlosigkeit und pragmatische Unhöflichkeit. Geht halt schneller und ist nur halb so umständlich …
Doch was ist eigentlich unhöflich? Zunächst: Ein höfliches Verhalten ist im Sinne des Wortlautes ein höfisches beziehungsweise hofgemäßes Auftreten, das sich aus den unterschiedlichsten Anlässen, den Adressaten, der eigenen Rolle und dem Kontext sowie einer wertschätzenden und rücksichtsvollen Grundhaltung ergibt. Unhöflich ist demnach, wer ein rücksichtsloses und/oder geringschätzendes Verhalten an den Tag legt, seiner Rolle nicht gerecht wird oder den jeweiligen Anlass, den oder die Adressaten und/oder den Kontext nicht ausreichend würdigt.

– Rücksichtnahme: Jemand, dessen Körpergeruch auf mangelnde Hygiene schließen lässt? Unhöflich!
– Wertschätzung: Jemand, der ein Treffen abrupt und ohne ersichtlichen Grund abbricht oder sehr kurzfristig absagt? Unhöflich
– Rolle: Eine Servicekraft, die unaufmerksam ist? Unhöflich!
– Anlass: Jemand, der auf einer Beerdigung telefoniert? Unhöflich!
– Adressat: Jemand, der seine Vorgesetzten herumkommandiert? Unhöflich!
– Kontext: Eine Führungskraft, die das Meeting nutzt, um vom letzten Urlaub zu erzählen, anstatt dringend notwendige Entscheidungen zu treffen? Unhöflich!

Dann gibt es noch: schmatzen, gähnen, ohne die Hand vor den Mund zu halten, jemandem ins Wort fallen, nur von sich selbst sprechen, Körperpflege in der Öffentlichkeit (Fußnägel an der Poolbar feilen), Probleme anderer relativieren, das Gegenüber nicht ernst nehmen, den Satz des Gegenübers beenden, Fistbump statt Händeschütteln sowie auf den Handschlag bestehen, auch wenn das Gegenüber ihn ablehnt, den Platz nicht solchen Leuten anbieten, die ihn eher gebrauchen könnten, seinen Mitmenschen die Türe ins Gesicht fallen lassen, unvorbereitet in wichtige Termine gehen, sich in Sprachen unterhalten, die der Großteil einer Gruppe nicht versteht, schniefen und andere unappetitliche Körpergeräusche, Unpünktlichkeit, Lügen, Beleidigungen, Mobbing, Doppelmoral, Sexismus (geht gar nicht!) und Rassismus (auch hierfür gibt es nicht die geringste Entschuldigung!) sowie jede andere Form von Diskriminierung … Unhöflich, unhöflich, unhöflich!

Die Liste können Sie wie auch wir beliebig fortsetzen. Allerdings werden Sie bei dem einen oder anderen Punkt sagen: „Na ja, so wild finde ich das gar nicht!“
Entscheidend ist hier einmal mehr der Empfängerhorizont. […]

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Buch "Anstand statt Ellbogen"

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Dieses Buch ist mehr als nur Knigge: Es ist ein Kompass für den wertschätzenden Umgang mit anderen und sich selbst und unsere Handreichung für einen bewussten und guten Umgang mit Menschen.

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